Telgte: Pilgerstädtchen an der Ems

Hier sieht man Menschen auf dem Marktplatz in Telgte im Münsterland.
Zentraler Treffpunkt in Telgte: Der Marktplatz bietet alte Bäume, malerische Häuschen und frischen Kaffee.

Das Pilgerstädtchen Telgte, im Norden NRWs zwischen Münster und Warendorf an der Ems gelegen, bietet alles, was man für einen gelungenen (Halb-)tagesausflug braucht.

Es gibt einen historischen Marktplatz, der im Sommer zur luftigen Caféterrasse wird. Schmucke, alte Häuser prägen hier das Stadtbild. Die barocke Kapelle, zu deren Marienbild jedes Jahr tausende gläubiger Katholiken pilgern, befindet sich nur einen Steinwurf entfernt. Gleich dahinter: Das Flüsschen Ems, das hier munter plätschert und der angrenzenden Planwiese ihr Flair verleiht.

Rund um den Marktplatz laden kleine Lädchen zum Stöbern ein.

Wer sich mehr für die Geschichte der Region interessiert, darf gleich zwei Museen besuchen: Religio beschäftigt sich mit der Volksfrömmigkeit im Münsterland und Anderswo, und das Kornbrennerei-Museum wirft sein Schlaglicht auf ein typisch münsterländisches Getränk.

Telgter Innenstadt mit Cafes und Menschen und Buchläden und Fahrrädern.
Ganz egal, ob drinnen oder draußen: In Telgte ist es einfach urig.
Hier zu sehen: Das Gnadenbild von Maria in Telgte, eine Kirche und brennende Kerzen.
Das Gnadenbild, zu dem jährlich viele Menschen pilgern, ist in einer barocken Kapelle untergebracht.

Wer nach Telgte reist, tut das am besten mit dem Fahrrad. Denn Telgte ist umgeben von der typischen Münsterländer Parklandschaft, und gleich aus welcher Himmelsrichtung man sich dem Ort nähert, immer kommt man an wunderschönen alten Bauernschaften, Heckenwällen, Bäumen und Feldern vorbei. Alles ist hier sehr flach und eignet sich darum hervorragend zum Radfahren. Kein Wunder, dass auch überregionale Radwege wie der R1 oder der Ems-Radweg in Telgte Station machen.

 

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