Gelesen

John Grisham: Das Original

"Das Original" von John Grisham ist zwar schon seit dem letzten Herbst im Handel, aber seine sonnige Handlung auf einer Sommerinsel macht es zur perfekten Lektüre für die beginnende Outdoor-Saison. John Grisham ist eigentlich Autor bekannter Gerichtsthriller. Einige seiner Werke wurden sogar als Filme zu Blockbustern. Sein aktuelles Werk befasst sich allerdings mit einem gänzlich anderem Sujet: Es geht um Bücher und die Liebe zu ihnen, um das Schreiben und die literarische Welt.

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Absinth - Geschichten im Rausch der Grünen Fee

Cover des Buches "Absinth" grün Alkohol
Absinth - Geschichten im Rausch der Grünen Fee: Die Antholigie aus dem Art-Skript-Phantastik-Verlag versammelt zwölf Kurzgeschichten zwischen Rausch und Realität

Vincent Van Gogh tat es, Oscar Wilde tat es, Aleister Crowley und Charles Baudelaire ebenfalls: Sie alle tranken Absinth. Der wermuthaltige Schnaps war um die vorletzte Jahrhundertwende vor allem bei Künstlern und Literaten sehr beliebt, bevor er wegen angeblicher Nebenwirkungen vom Markt verschwand. Dem mysteriösen Getränk, das wegen seiner Farbe auch "grüne Fee" genannt wird, hat der Art-Skript-Phantastik-Verlag eine phantastische Anthologie gewidmet, die ein berauschendes Lesevergnügen verspricht.

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Das Teufelsloch

Cover von Antonia Hodgson: Das Teufelsloch (Knaur Verlag) Rezension
Antonia Hodgson: Das Teufelsloch (Knaur Verlag)

Ein historischer Schmöker, genau recherchiert und packend wie ein Abenteuerfilm: Der ist Antonia Hodgson mit ihrem Erstling "Das Teufelsloch" gelungen. Gleichwohl das Buch bereits im Jahr 2014 ins Deutsche übersetzt worden ist, hat er nichts von seiner Faszination verloren. Das Gute daran: Mittlerweile gibt es sogar einen passenden Nachfolger, und für den Herbst kündigt der Knaur-Verlag einen dritten Band an. Wer in den Schmöker hineinlesen möchte, kann sich am Ende unserer Rezi eine Leseprobe herunterladen.

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Nina C. Hasse: "Ersticktes Matt"

Nina C. Hasse: Ersticktes Matt. Ein Steampunk-Krimi aus den Floodlands
Nina C. Hasse: Ersticktes Matt. Ein Steampunk-Krimi aus den Floodlands.

Ein "Ersticktes Matt" ist eine Spielsituation im Schach, bei der sich der König so von seinem eigenen Hofstaat umzingelt sieht, dass er sich nur noch geschlagen geben kann. Das ist nicht nur für Kenner des Schachspiels eine interessante Konstellation, sondern auch ein gelungenes Bild für gesellschaftliche Zustände. 

Mit dieser Doppeldeutung spielt die Münsteraner Autorin Nina C. Hasse in ihrem ersten und bereits vielfach hochgelobten Steampunk-Krimi, der seit letztem Sommer via Amazon als Taschenbuch und digitale Ausgabe erhältlich ist.

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Zoran Drvenkar: „Du“

Zoran Drvenkar: "Du" Buchcover
"Du" bist ein Massenmörder - tatsächlich?

Wir begegneten uns in der Stadtbücherei. Seine Gestaltung fiel mir direkt ins Auge: Ein schwarzer, schlichter Einband, darauf ein Typ, der mich nicht einmal anschaute, aber zwei Buchstaben leuchteten mir entgegen: „Du“. Ich? Verwirrt schaute ich mich um, aber weder rechts noch links von mir befand sich jemand. Ich ahnte es: Ein besonderes Buch, auch wenn es nicht mehr druckfrisch war. Sein Inhalt sollte sich als absurde Mischung aus Ideen von David Lynch und Quentin Tarantino entpuppen.

 

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Buntes Lesefutter für Phantasten

Die dunkelbunten Farben des Steampunk Buchcover Rezension

Anthologien sind ja so eine Sache. In jeder finden sich gute und schlechte Kurzgeschichten; Geschichten, die nerven und Geschichten, die auf ihren wenigen Seiten erfreuen. Das dachte ich zumindest, bis ich auf die Steampunk-Kurzgeschichtensammlungen des Art Skript Phantastik-Verlages stieß. Der junge Verlag mit dem langen Namen hat sich auf Steampunk und Fantasy spezialisiert und mehrere Kurzgeschichten-Anthologien rund um Steampunk herausgegeben. Die liebevoll gestalteten Taschenbücher haben mich davon überzeugt, dass auch ganze Sammlungen ein durchgängig hohes Niveau aufweisen können.

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Tanja Kinkel: "Verführung"

Buchcover Tanja Kinkel "Verführung" (Knaur) Rezension

Ich weiß: Nichts ist so alt wie die Rezension von gestern - und dennoch habe ich letztens einen Schmöker gelesen, den ich nicht unkommentiert lassen möchte. Tanja Kinkel ist eine der bekanntesten deutschen Verfasserinnen von historischen Romanen. Zu Recht wurden ihre unterhaltsam geschriebenen Werke in zahlreiche Sprachen übersetzt und sie immer wieder dafür gelobt, historische Fakten unterhaltsam aufzubereiten. Auch "Verführung" lässt sich ohne Mühe in einem Zug durchlesen.

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