Michaela Abresch: Kalt ruht die Nacht

Im Dreiländereck zwischen Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gelegen, bietet der Westerwald auch heute noch abgelegene Dörfer und Bauernkaten zwischen Hügeln und Tälern, Bergen und Flüssen, Seen und den namensgebenden Waldgebieten. Eine malerische und eher ruhige Gegend, die wie geschaffen ist für Märchen und Legenden. Michaela Abresch hat mit ihrem neuesten Werk dem bestehenden lokalen Sagenschatz einige kriminell gute Geschichten hinzugefügt.

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Brisinga: Visa Nornir

Psychedelic Folk: "Visa Nornir" von Brisinga
Psychedelic Folk: "Visa Nornir" von Brisinga

Wenn es draußen grau, nass und windig ist, dann haben wir nicht nur November, dann ist auch wieder genau die richtige Zeit, um es sich mit passender Musik, Tee und einem guten Buch zu Hause so richtig gemütlich zu machen. Aktueller Tipp für die Musik zu Kerzenschein und Kuscheldecke: "Visa Nornir" von Brisinga. Das Album erschien bereits im Sommer, passt aber ganz hervorragend auch in die kalte Jahreszeit.

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Kleine Westfälische Fotografiegeschichte

Es ist der Hund rechts im Bild, der unweigerlich die Aufmerksamkeit auf sich zieht – denn er trägt Kopfhörer auf den Ohren. Seine Augen scheinen halb geschlossen, der Blick in die Ferne gerichtet. Neben ihm ein Junge in altmodischer Kleidung,der auf einem altertümlichen Stuhl sitzt, auch er mit Kopfhörern. Die schwarz-weiß-Fotografie „Der radiohörende Hund“ ist nicht ohne Grund das Titelbild der „Kleinen Westfälischen Fotografiegeschichte“ von Alfons Eggert und Stephan Sagurna geworden. Der Bildband, der jüngst im münsterschen Ardey-Verlag erschienen ist, beschäftigt sich mit der Geschichte der Fotografie aus einer ungewohnten Perspektive, nämlich der westfälischen.

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Die Entdeckung des Glücks

Cover des Buches "Die Entdeckung des Glücks"
Isabell Prophet: Die Entdeckung des Glücks (Mosaik Verlag)

„Dein Leben fängt nicht erst nach der Arbeit an“ behauptet der runde Sticker auf dem Cover. Der Einband ist halb mit einer braungoldenem, rauen Schicht bedeckt, aus der der Titel nur zögerlich hervorzukommen scheint – wie bei einem Rubbellos, bei dem man noch nicht die ganze Fläche freigelegt hat. Isabell Prophet, die auch nicht immer ganz glücklich ist mit ihrem Job als freie Journalistin, wie sie im Text durchblicken lässt, nimmt uns darin mit auf eine Reise zum Glück – oder ins Glück?

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Zinkfabrik Altenberg in Oberhausen

Blick in das Foyer der Dauerausstellung "Schwerindustrie" in der Zinkfabrik Altenberg.
Alter Stahl trifft moderne Technik: Blick in das Foyer der Dauerausstellung "Schwerindustrie" in der Zinkfabrik Altenberg. © LVR-Industriemuseum

Nimmt man im Oberhausener Hauptbahnhof den rückseitigen Ausgang, gelangt man zu einem Parkplatz. Dahinter kreuzt man an der Fußgängerampel die schmale Hansastraße – und ist schon mittendrin, in höchst (er-)lebenswerter Ruhrgebietsgeschichte.

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Oistein Borge: Kreuzschnitt

Cover des Buches "Kreuzschnitt" von Oistein Borge Rezension (Droemer)
Oistein Borge: Kreuzschnitt (Droemer)

Wer skandinavische Krimis mag, kann mit "Kreuzschnitt" nichts falsch machen. Eine klare Sprache, ein tragischer Ermittler und ein lang  gehütetes Geheimnis ergeben in dieser Neuerscheinung, der Erstling des ehemaligen norwegischen Werbetexters Borge, die Zutaten für einen echten Pageturner.

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Arturo Pérez-Reverte: Der Preis, den man zahlt

Buchcover von "Der Preis, den man zahlt" von Arturo Pérez-Reverte
Arturo Pérez-Reverte: Der Preis, den man zahlt (Insel-Verlag 2017)

Ein Roman in bester Film-Noir-Tradition: In den Wirren des spanischen Bürgerkrieges versucht ein Agent namens Lorenzo Falcó 1936, seinem Job nachzugehen: Er erfüllt Aufträge für seinen Chef, ganz gleich, was dieser von ihm verlangt. Er tötet und spioniert mal für diese, mal für jene Partei. Falcó ist gut, einer der Besten. Sein Leben ist eine endlose Aneinanderreihung von Hochspannungsmomenten, die er sehr genießt. Der Agent ist süchtig nach diesen Kicks, leidet aber gleichzeitig unter Kopfschmerzattacken, raucht Kette und trinkt. Zum Spannungsabbau geht er in alter James-Bond-Tradition mit jeder Frau ins Bett, die nicht schnell genug nein sagt.

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Das Pfingstgeflüster 2017 ist erschienen!

Pfingstgeflüster 2017 Cover
Das Pfingstgeflüster 2017 ist erschienen und blickt auf das 25. WGT zurück.

Mittlerweile zum 12. Mal hat Marcus Rietsch mit seinem Team das "Pfingstgeflüster" herausgebracht. Der gedruckte Rückblick zum diesjährigen, 26. Wave-Gotik-Treffen in Leipzig ist ein visueller Augenschmaus, der das schwarze Festival von der Szene für die Szene Revue passieren lässt.

 

 

 

 

 
 
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