Gehört

Hollywood jetzt auch mit Orchester

Cover der CD The World of Hans Zimmer - A Symphonic Celebration
The World of Hans Zimmer - A Symphonic Celebration (Sony Classical)

Hans Zimmer - der Name steht für zahlreiche bekannte Film- und Spielesoundtracks. Zimmer komponierte nicht nur die vielgelobte Musik zu "Bladerunner 2049", sondern auch zu Klassikern wie "Inception", "Transformers", "Mission Impossible", "Hannibal" oder "Gladiator". Nach einer erfolgreichen ersten Tour mit seiner Filmmusik kommt jetzt die Orchesterversion hinterher - wahlweise live oder auf CD.

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Mila Mar: Haime

Cover der CD Haime von Mila Mar
Zum Wegträumen schön: Mila Mars EP "Haime"

Nach Wisborg Perle Nummer zwei aus dem Jahr 2018, die 2019 weiterhin gehört werden will: „Haime“ ist nicht irgendeine EP irgendeiner Band, sondern die Fortsetzung des Schaffens der legendären Psycheldic-Folker von Mila Mar, mit der sie – zur Freude der Fans – nahtlos an vergangene Zeiten anknüpfen.

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Wisborg: The Tragedy of Seconds Gone

Das Jahr 2018 ist zwar bereits Geschichte, aber einiges, was im vergangenen Jahr das Licht der Welt erblickte, sollte unbedingt auch noch im neuen Jahr im Gespräch bleiben. Darum veröffentlicht NRW Alternativ in den kommenden Wochen noch Rezensionen zu drei Werken aus dem Jahr 2018. Den Anfang machen die Düsterrocker von Wisborg, deren Debüt „The Tragedy of Seconds Gone“ für einiges an Aufsehen gesorgt hat.

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Wardruna: Skald

Cover des neuen Wardruna-Albums "Skald"
Am Lagerfeuer mit Wardruna: Skald.

Skalden, das sind bekanntermaßen jene Legendensänger, die, ähnlich der Barden und Minnesänger hierzulande, einst im Norden Europas durch Gesang und Vortrag unterhielten. Wie ein solcher Skaldengesang geklungen haben könnte, zeigt der norwegische Wardruna-Sänger und Bandgründer Einar Selvik auf „Skald“ sehr eindrucksvoll.

 

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Dead Can Dance: Dyonysus

Dead Can Dance - Dyonysus Cover
Griechische Gottheit revisited: Dead Can Dance - Dyonysus

Es war ein fulminantes Comeback, das Dead Can Dance vor mittlerweile sechs Jahren mit „Anastasis“, dem griechischen Wort für Wiedergeburt, feierten. 16 Jahre nach der Trennung verkündeten die Pioniere ätherischer Weltschmerz-Weltmusik ihre Reunion. Schon das Cover, die Schwarz-Weiß-Aufnahme verwelkender Sonnenblumen, machte damals deutlich, in welche Richtung die Musik auf dem Album ging. Und obwohl die blankpolierte musikalische Ästhetik auf „Anastasis“ nicht allen Fans gefiel, setzte sie doch den eingeschlagenen Weg aus den 80er und 90er Jahren konsequent fort.

Jetzt, sechs Jahre später, gibt es neues Material. Das neunte Studioalbum ist es, erneut trägt es einen griechischen Titel. Das Cover ist so farbenfroh wie nie zuvor, es ziert eine bunte Maske im Anschnitt. Und leider sagt auch dieses Cover bereits viel über die Musik auf der Scheibe aus.

 

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Ivar Bjørnson und Einar Selvik - Hugsjá

Ivar Bjørnson (Enslaved) und Einar Selvik (Wardruna) haben sich erneut zusammengetan, um die Weite und die Traditionen Norwegens ins heimische Wohnzimmer zu holen. Bei ihrem zweiten Streich, „Hugsjá“, gelingt ihnen das noch eindrücklicher. Das Cover deutet bereits an, wohin die Reise geht: Es zeigt die beiden Musiker in einem hölzernen Langschiff - der Art von Schiff, mit der bereits die Wikinger zu ihren Fahrten aufbrachen – wie sie auf spiegelglatter, weiter See in die Ferne schauen.

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Holygram: Holygram

Cover des Albums Holgram von Holygram
Holygram: Holygram - Das Wave-Debüt entführt direkt in die 80er Jahre

Die gleichnamige EP der fünf Kölner von Holygram erschien ursprünglich bereits Februar 2017 als CD. Seither ist die Band zwar rührig auf den Bühnen des Landes unterwegs, aber neues Material ist trotz vereinzelter Ankündigungen noch nicht in Sicht. Dafür kann man die EP mit dem schlichten, surrealen Cover einfach noch mal hören und sich in die guten, alten 80er entführen lassen.

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Brisinga: Visa Nornir

Psychedelic Folk: "Visa Nornir" von Brisinga
Psychedelic Folk: "Visa Nornir" von Brisinga

Wenn es draußen grau, nass und windig ist, dann haben wir nicht nur November, dann ist auch wieder genau die richtige Zeit, um es sich mit passender Musik, Tee und einem guten Buch zu Hause so richtig gemütlich zu machen. Aktueller Tipp für die Musik zu Kerzenschein und Kuscheldecke: "Visa Nornir" von Brisinga. Das Album erschien bereits im Sommer, passt aber ganz hervorragend auch in die kalte Jahreszeit.

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Covenant "The Blinding Dark"

Zurückhaltende Muster vor düsterem Grün, Bäume recken ihre nackten Zweige in einen dunklen Himmel: Das schlichte Artwork der neuen Covenant-Scheibe macht neugierig auf die Songs. Die Musik der Schweden hatte sich bereits auf den letzten Alben stark von den Anfängen in den 90er Jahren unterschieden. Zuletzt hatten die Elektro-Musiker mehrfach gezeigt, dass sie eher Soundtüftler, Philosophen und aktive Trendsetter ihres Genres sind als Produzenten von tanztauglichen Beats.

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Omnia „Prayer“

Omnia Prayer Rezension Pagan Folk
Das Cover von "Prayer" verdeutlicht die Verspieltheit der neuen Omnia-Scheibe

Die fünf umtriebigen Folkmusiker aus den Niederlanden können mittlerweile auf zwanzig Jahre Künstlerdasein zurückblicken und haben ihre gesammelte Erfahrung in ihr elftes Album einfließen lassen. Dabei gelingt der Band das Kunststück, ihrem ureigenen Stil treu zu bleiben und gleichzeitig vielstimmige neue Klangräume zu betreten. Das Ergebnis ist ein gelungenes und absolutes hörenswertes Stück Musikgeschichte in bester folkiger Erzähltradition.

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November Növelet: „The World in Devotion“

November Növelet "The World in Devotion"
Musik kann unheimlich poppig sein - und Pop sehr unheimlich

Wem dieser Winter noch nicht kalt genug war, der sollte einfach mal in diese Platte reinhören. Passenderweise ist sie seit dem letzten November im Handel. November Növelet (NN), ihres Zeichens Nebenprojekt von Haus Arafna, machen das, was man landläufig Angstpop nennt. Der Ausdruck trifft den Ton der Veröffentlichung zwar irgendwie, aber für Pop ist das neuste Werk – gleichwohl es nach „From Heaven on Earth“ und „Magic“ sicherlich das eingängigste überhaupt ist – dann doch viel zu unheimlich.

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Kyoll: "Radio:Aktiv"

CD-Cover Kyoll Radio:Aktiv Rezension

Wer die Veröffentlichungen im Alternativsektor der letzten Jahre verfolgt hat, könnte meinen, die Gothicszene sei recht tot. Das ist nicht nur ein dummes Wortspiel, sondern ernst gemeint: Die immer gleichen Bands veröffentlichen seit Jahren mehr oder weniger die gleichen Töne. Daran ist auch per se nichts auszusetzen – warum sollte, was vor 20 Jahren gut war, nun schlecht sein? Aber die Szene entwickelt sich so nicht weiter. Innovationen finden einfach nicht mehr statt. Ein Blick in die Mittelalterszene zeigt ähnliche Tendenzen.

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